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Standing waves1

Zwei Wellen können ohne Probleme superponieren (Auf das Bild klicken für Animation)

Das Superpositionsprinzip besagt, dass zwei Größen gleicher Natur einander überlagern können, ohne sich gegenseitig zu beinflussen. Anwendungen findet dieses Prinzip in der Tontechnik, bei elektromagnetischen Wellen, Kräften und geschwindigkeiten, sowie Quantenmechanischen Zuständen.

Schall

Für Schall bedeutet dies, das zwei Töne zwar zwischenzeitlich überlagern, ihre Richtung und Auslenkung bleiben dabei erhalen, sie können sich durch Bewegung wieder ungehindert in die Ursprungswellen teilen.

Besondere Auswirkungen hat dies bei Akkorden, wo beispielsweise drei Wellen ausgesendet werden, dem Hörer aber bis zu 6 Tonfrequenzen hörbar gemacht werden, da die drei Wellen überlagern und somit noch die jeweilige Differenz der Frequenzen der Töne als Einhüllende der resultierenden Summenwelle hörbar werden. Dieses Phänomen heißt "Schwebung". und ist ein sonderfall der Interferenz.